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#011 – Was hat Klimaschutz mit Ernährung zu tun?

Klimaveränderung; Klimakatastrophe; Umweltschutz; Friday for Futunre; Greta Thunberg....

Es ist in aller Munde bzw. in allen Medien, das Klima verändert sich. Klimaschützer und Klimaveränderungsleugner übertreffen sich im täglichen Posten auf Facebook & Co. Die Botschaften sind oftmals sehr pauschalisiert und dogmatisch verfasst.

Und jetzt komme ich auch noch und gebe meinen Senf zu diesem Thema.

Aber keine Angst, ich setze nicht noch eins oben drauf. Mir geht es darum, wie leicht du alleine bei der Ernährung und beim Einkauf zum Klima- und Umweltschutz beizutragen kannst.

Aus meiner Sicht bewirken die vielen kleinen Aktion x vieler Menschen auch schon einiges.

Also nicht warten, bis irgendwer was Großes tut, sondern selber anfangen aktiven Klimaschutzes bzw. Umweltschutzes zu leben.

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Wie hängen „Ernährung und Einkauf“ mit Klimaschutz zusammen?

Umwelt- und Klimaschutz geht uns alle an. O.k., daß hast du bestimmt schon sehr oft gehört. Und es ist definitiv keine Erfindung der letzten zwei bis drei Jahre. Jeder einzelne kann bzw. muss dazu beitragen, daß unsere Erde also unsere Lebensgrundlage, lebenswert bleibt. Es sind aus meiner Sicht nicht die großen Dinge, die hier das Klima retten, sondern die vielen kleinen Dinge, die du und ich ganz locker in unseren Alltag integrieren können.

Was liegt denn so beim Nachbarn an der Supermarktkasse im Einkaufswagen drin?

Was mir dort auffällt sind recht viele Fertiggerichte wie z.B. Pizza und Fertigsuppen, sehr viel Fleisch und Wurst in allen Varianten. XXL Packungen und sehr viele einzeln in Kunststoff verpackte Lebensmittel.

Was ist da wohl drin?

Was mir dort auffällt sind recht viele Fertiggerichte wie z.B. Pizza und Fertigsuppen, sehr viel Fleisch und Wurst in allen Varianten. XXL Packungen und sehr viele einzeln in Kunststoff verpackte Lebensmittel.

Verpackungswahnsinn!

In viel Supermärkten in meiner Heimatstadt kann ich mittlerweile loses Obst du Gemüse in eigenen Beuteln oder Papiertüten einpacken. Ich verwende Baumwollbeutel und Kunststoffnetze. Die kann ich immer wieder verwenden und sind sie mal dreckig, dann ab damit in die Waschmaschine. Die Beutel sind immer in meinem Einkaufsrucksack, damit ich nicht vergesse.

Ich gehe im Durchschnitt 2 x pro Woche einkaufen und verbrauche recht viel Obst und Gemüse.
Ich spare somit ca. 3 Kunststoffbeutel pro Einkauf.

Loses Obst und Gemüse, wenn nicht anders möglich nehme ich loses Obst und Gemüse im mitgebrachten Beutel anstatt Bio in Plastikverpackung/ Kunststoffverpackung.

Noch ein Wort zu Bio. Ich kaufe am liebsten Bio Waren. Leider sind gerade Bio Obst und Gemüse oftmals extra in Folie verpackt. In diesem Fall verzichte ich bewusst auf Bio und kaufe loses Obst und Gemüse.

Regional statt Flugware

In der Obst- und Gemüseabteilung ist die Auswahl gigantisch. Die ganze Welt bietet sozusagen ihre perfekt aussehenden Waren an. Bananen aus Peru, Mangos und Äpfel aus Südafrika. Ich esse sehr gerne Bananen und Mangos, die gibt es leider bei uns in Deutschland bzw. Europa nicht, also kaufe ich auch die Flugware. Es werden aber auch Äpfel und Trauben aus Südafrika/Brasilien usw.  angeboten, die auch bei uns in der Region wachsen und verkauft werden. Also auch hier bewusst auf hier das Herkunftsland schauen und die regionale Ware vorziehen. So manche Frucht hat nicht das ganze Jahr Saison, Erdbeeren gibt es halt nicht wenn bei uns Winter ist. Vielmehr freue ich mich, wenn dann im Mai die ersten Erdbeeren kommen und ich sie wieder genießen.

Geiz ist geil - viel für wenig Geld, Qualität spielt keine Rolle

Der Saturn Markt hat diesen Werbeslogan geprägt und er beschreibt auch recht gut die Mentalität, mit der wir Deutschen gerne einkaufen. Das Kilo Fleisch für 1,50 €, die XXL Tüte Chips für 1€, das Kilo Tomaten für 80 Cent und die Mamutpackung Wiener Würstchen für 1,10.  Quantität statt Qualität.

Aus einer Statistik von Vexcash geht hervor, daß wir in Deutschland im Jahr 2017 Durchschnittlich 10,3% unseres Einkommens für Lebensmittel ausgegeben haben.
O.k. wir liegen damit immerhin vor Grossbritanien (8,2%) und den USA (6,4%), was allerdings nicht wirklich hilft.

Leider spielt die Qualität der Lebensmittel für uns keine so große Rolle, wie die Menge. Griechenland (16,9%) und Kroatien (30,5%) liegen hier deutlich vor uns.

Also auch hier bewusst weniger Gutes einkaufen, als Minderwertiges in großen Mengen.

Muss es jeden Tag Wurst oder Fleisch sein?

Das bringt mich auf das nächste Thema. Fleisch und Wurst darf zu keiner Mahlzeit fehlen. Kennt ihr noch den Sonntagsbraten? Scheinbar haben wir jeden Tag Sonntag.

Ich bin selbst kein Vegetarier, ab und zu mal ein gutes Steak vom Metzger oder ein Stück Schinken genieße ich auch. Es bleibt tatsächlich die Ausnahme.  Du musst jetzt nicht zum Vegetarier oder Veganer werden. Wie wäre es zum Start mit einem vegetarischen Tag pro Woche? Es gibt so leckere vegetarische Gerichte. Du kennst keine, dann sprich mich an, ich helfe dir gerne mit Rezepten oder einem Kochkurs.

Wenn du das hinbekommst, wovon ich ausgehe, brauchen wir schon wieder weniger Futtermittel bzw. weniger Tiere die in Massentierhaltung leiden.

Weniger ist oft mehr

In der Europäischen Union werden jedes Jahr pro Person durchschnittlich 179 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Das macht insgesamt zirka 89 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr. Gemäß einer von der EU finanzierten Untersuchung „Preparatory study on food waste across EU 27“
gehen 42 % aller weggeworfenen Lebensmittel auf das Konto der privaten Haushalte. 39 % landen bei den Herstellern im Müll, 14 Prozent in der Gastronomie und fünf Prozent bei den Einzelhändlern.

Das sind schon gewaltige Mengen, die im Müll landen. Am besten vorher den Einkauf planen und tatsächlich das einkaufen, was du auch verbrauchst.

Hast du tatsächlich zu viel Obst oder Gemüse lässt sich recht einfach Marmelade oder Pesto daraus machen. Eine andere Alternative ist einfrieren.

Du brauchst Rezepte? Auf meiner Homepage burkhardgross.de findest du Rezepte. Bei Fragen schreibe mich gerne an.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nicht das Wegwerfdatum

Auf allen Lebensmitteln, die an Endverbraucher verkauft werden, musß ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt sein. Wenn dieses Datum erreicht ist, ist das Lebensmittel im Normalfall noch mehrere Tage gut haltbar. Du merkst schnell am Aussehen, Geruch, Geschmack oder Konsistenz, ob hier tatsächlich der Mülleimer ruft.

Klimaschutz - Greta - CO2 Emission

Das waren jetzt Beispiele, die mir eingefallen sind, bzw. die ich kenne. Darüber hinaus gibt es bestimmt noch super viele einfache Maßnahmen, die jeder anwenden kann. Wenn du von einer solchen Maßnahme oder Aktion weißt, dann schicke sie mir bitte auf info@burkhardgross.de oder ruf mich unter 0176/78878334 an. Ich werde weiterhin gute Ideen sammeln und hier bzw. auf meiner Homepage https://burkhardgross.de veröffentlichen.
Also bleib dran und trage deinen Teil zu einem guten und lebenswerten Klima bei. Dafür schon mal recht herzliche Dank.
Bis nächste Woche
Dein Burkhard

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